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Jobrad: Steuern sparen und klimafreundlich zur Arbeit fahren

Lesezeit: 4 Minuten
Ein Mann fährt auf einem Fahrrad vor einem Bürogebäude.

Mit einem Jobrad kommen Sie nicht nur günstiger an Ihr Wunsch Bike. Sie sparen Steuern, tun etwas für Ihre Gesundheit – und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz. Dass sich dieses Modell lohnt, zeigt das Beispiel von Daniel, einem langjährigen Mitarbeiter bei Consors Finanz.

Wann immer es geht, ist Daniel auf zwei Rädern unterwegs. In seiner Freizeit genauso wie im Alltag. Ob Rennradausfahrten im Münchner Umland, Events mit Freunden oder längere Touren in die Alpen oder Pyrenäen: Radfahren gehört für den 49‑Jährigen einfach dazu.

Auch den Weg zur Arbeit legt der Münchner häufig mit dem Fahrrad zurück: Rund 16 Kilometer quer durch München, beinahe täglich. „Gerade nach der Arbeit kann ich dabei sehr gut abschalten und freue mich über meine kleine Sporteinheit“, erzählt er.

Consors Finanz Mitarbeiter Daniel mit seinem Jobrad vor einem Bürogebäude von Consors Finanz.Consors Finanz Mitarbeiter Daniel mit seinem Jobrad vor einem Bürogebäude von Consors Finanz.

Seit Sommer 2023 ergänzt ein besonderes Rad seinen Fuhrpark: ein Cannondale SuperSix EVO – leicht, aerodynamisch, Carbonrahmen. „Ein absoluter Traum“, sagt Daniel. Lange hatte er mit dem Rennrad geliebäugelt. Der Preis von über 4.000 Euro hatte ihn allerdings zunächst abgeschreckt.

Per Dienstradleasing zum Traumrad

Daniel hat sein Rennrad über ein Jobrad-Angebot seines Arbeitgebers Consors Finanz für 36 Monate geleast. Den Großteil der Rate finanziert er per Gehaltsumwandlung, der Betrag wird also direkt vom Bruttogehalt einbehalten – das senkt Steuer‑ und Sozialabgaben. Zusätzlich beteiligt sich der Arbeitgeber mit einem Zuschuss und übernimmt die Versicherung. „So ist das Rad für mich deutlich günstiger, als es privat zu kaufen“, sagt der Leiter im Forderungsmanagement. Für den täglichen Arbeitsweg nutzt Daniel das hochwertige Rennrad eher selten – dafür ist es ihm zu wertvoll. Für das Jobradmodell spielt das jedoch keine Rolle: Die private Nutzung ist ausdrücklich erlaubt.

Jobräder: ein Erfolgsmodell auf der Überholspur

Consors Finanz gehört zu den vielen Arbeitgebern1 in Deutschland, die ihren Mitarbeitenden Jobräder anbieten. Mit Erfolg: Inzwischen sind rund 2,1 Millionen geleaste Diensträder bundesweit unterwegs.2 Für Mitarbeitende sind Jobräder oft eine attraktive Möglichkeit, sportlich und nachhaltig mobil zu sein – und sich ein Fahrrad leisten zu können, das sonst vielleicht außer Reichweite läge. Je nach Leasingrate, Laufzeit, Bruttogehalt und Steuerklasse sparen Nutzer:innen zwischen 20 und 40 Prozent im Vergleich zum Privatkauf.

Fahrrad statt Auto: Mobilität im Wandel

Sanfte Mobilität auf dem VormarschSanfte Mobilität auf dem Vormarsch

Radfahren liegt im Trend. Nach den Ergebnissen des Autobarometers 2023 von Consors Finanz

  • steigen inzwischen knapp 30 Prozent der deutschen Autobesitzer:innen häufiger als früher auf das Fahrrad oder gehen zu Fuß um von A nach B zu kommen.
  • Etwas mehr als die Hälfte der deutschen Autobesitzer nutzt Fahrrad, Bus oder E-Roller mittlerweile auch als Alternative für ihre täglichen Fahrten zur Arbeit.3

Warum Jobräder einen Steuervorteil bieten

Der Steuervorteil entsteht, weil der Anteil der Leasingrate, den Mitarbeitende übernehmen, anders behandelt wird als klassisches Gehalt. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

💸Entgeltumwandlung: Der Arbeitgeber zieht den Eigenanteil für die Leasingrate direkt vom Bruttogehalt ab. Das zu versteuernde Einkommen sinkt, wodurch automatisch weniger Steuern und Sozialabgaben anfallen. Zwar muss (ähnlich wie beim Dienstwagen) auch beim Jobrad ein geringer geldwerter Vorteil für die private Nutzung versteuert werden, dieser fällt jedoch finanziell kaum ins Gewicht.4

💰Gehaltszuschuss: Der Arbeitgeber übernimmt die Leasingrate zusätzlich zum bisherigen Gehalt, etwa im Rahmen einer Gehaltserhöhung. Der Zuschuss ist steuerfrei, die Leasingrate kommt netto beim Mitarbeitenden an.5

Wie viel CO₂ spart ein Jobrad?

Das hängt davon ab, wie häufig Sie das Auto stehen lassen.

🚲 Rechenbeispiel: 6

  • Arbeitsweg: 10 Kilometer
  • Nutzung: 220 Arbeitstage pro Jahr
  • Strecke: 4.400 Kilometer jährlich
  • Ersatz eines Benziners (6 Liter/100 km, ca. 140 g CO₂ pro Kilometer)

➡️ Ersparnis: rund 616 Kilogramm CO₂ pro Jahr

Das entspricht etwa dem Jahresstromverbrauch eines sparsamen Singlehaushalts oder einem Inlandsflug.

Fazit: Jobräder sind eine echt clevere Alternative

Ein Jobrad verbindet gleich mehrere Vorteile: günstiger zum Wunschrad, mehr Bewegung und Gesundheit im Alltag und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Informieren Sie sich am besten bei Ihrem Arbeitgeber, welche Jobrad-Angebote es gibt. Und falls ein Dienstrad für Sie nicht infrage kommt: Auch passende Finanzierungsangebote können helfen, den Traum vom E‑Bike, Gravel‑ oder Rennrad zu verwirklichen.

Hinweise

1

Deutschlandweit bieten nach aktuellen Zahlen von Deloitte 269.000 Arbeitgeber Dienstradleasing an. Dienstradleasing konsolidiert sich auf hohem Niveau - aufgerufen am 31.03.2026

2

Dienstradleasing konsolidiert sich auf hohem Niveau - aufgerufen am 31.03.2026

3

https://www.consorsfinanz.de/soft-mobility-auf-dem-vormarsch-der-mobilitaetsmix-aendert-sich-76c1fb76ed7b7b9e - aufgerufen am 31.03.2026

4

https://www.steuern.de/jobrad-steuer - aufgerufen am 31.03.2026

5

https://www.finanztip.de/dienstfahrrad/ - aufgerufen am 31.03.2026

6

Auto: CO2-Ausstoß im Überblick | co2online - aufgerufen am 31.03.2026