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Nachhaltig leben ohne Aufwand: Einfache Tipps für den Alltag

Lesezeit: 5 Minuten
Im Vordergrund sind zwei Gregor und Karun, zwei Mitarbeitende von Consors Finanz, in weißem Hemd und Sakko zu erkennen. Im grün überschatteten Hintergrund sind ein Mann vor einer Einkaufstüte, eine PV-Anlage und eine Tasse Tee abgebildet.

Klimawandel, Artensterben, Abfallberge – was kann jede:r Einzelne dagegen tun? Eine ganze Menge. Schon kleine Änderungen im Alltag können große Wirkung entfalten. Wenn viele Menschen ein bisschen umweltbewusster leben, entsteht echte Veränderung. Im Consors Finanz Team haben wir einfache, inspirierende Ökoprojekte gesammelt, die sich direkt umsetzen lassen.

Verantwortung übernehmen – als vertrauenswürdiger Finanzbegleiter

Wir bei Consors Finanz verstehen Nachhaltigkeit ganzheitlich: Ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Deshalb unterstützen wir intern Initiativen, die unseren Kolleg:innen helfen, nachhaltig zu handeln – einfach, transparent und planbar. Warum? Weil wir als vertrauenswürdiger Finanzbegleiter Verantwortung übernehmen wollen: Bewusster Konsum, faire Finanzierungslösungen und praktische Alltagstipps zahlen auf eine Zukunft ein, in der Lebensqualität und Ressourcenschutz zusammengehen.

Zu gut für die Tonne: Lebensmittel einfach retten

Lebensmittelverschwendung belastet Klima und Ressourcen. Gleichzeitig leidet weltweit eine große Zahl an Menschen unter Hunger. Unsere Kollegin Sonja setzt auf vorausschauendes Einkaufen und kreative Resteküche. Zusätzlich nutzt sie regelmäßig Food-Rettungs‑Apps und nachhaltige Bestelloptionen, um Überbestände sinnvoll zu verwerten.

Vier Erwachsene, zwei Frauen und zwei Männer, stehen in einer Küche. Sie holen Lebensmittel aus Papiertüten heraus und lächeln.

„Ich finde den Gedanken unerträglich, dass rund 673 Millionen Menschen¹ unter Hungersnot leiden, während bei uns in Deutschland jährlich beinahe elf Millionen Tonnen² Lebensmittel im Abfall landen“, sagt die Compliance Officer von Consors Finanz. Sie selbst versucht, möglichst vorausschauend einzukaufen, damit erst gar keine Reste entstehen. 

Und wenn doch, verwandeln sich diese in Sonjas Haushalt in kreative Rezeptideen. Darüber hinaus gelingt es Sonja mit Hilfe verschiedener Apps, auch die Abfälle anderer zu reduzieren. „Ich bin begeisterte Nutzerin von Motatos und Too Good To Go“, erzählt sie. Der Onlineshop Motatos verkauft haltbare Lebensmittel aus Überbeständen oder Produkte, die das offizielle Haltbarkeitsdatum erreicht oder knapp überschritten haben, zu deutlich günstigeren Preisen als ein Supermarkt. Über die App Too Good To Go kauft die Kollegin regelmäßig ‚Überraschungstüten‘ mit überschüssigem Essen aus lokalen Geschäften oder Restaurants. „Die App nutze ich manchmal auch im Urlaub und freu mich dann doppelt. Leckeres Essen aus der Region gerettet und Touripreise gespart.“ Schließlich engagiert sich Sonja in einem sozialen Netzwerk für Foodsharing³. „Hier geht es darum, überschüssige Lebensmittel, die nicht von den Tafeln oder ähnlichen Einrichtungen abgenommen werden, einzusammeln und im privaten Umfeld aufzuteilen“, erklärt sie.

So startest du sofort:

  • Einkaufsplanung: Menüs vorab planen, Einkaufszettel nutzen
  • Haltbares bevorzugen, Frisches bedarfsgerecht kaufen
  • Rettungs‑Apps testen (Überraschungstüten, Produkte mit Mindesthaltbarkeitsnähe)
  • Foodsharing im eigenen Wohnviertel: Überschüsse teilen statt entsorgen

Effekt: Weniger Abfall, mehr Wertschätzung für Lebensmittel – und häufig spürbare Budget‑Entlastung.

Zitronenschalen gegen Kalk: Ein einfacher Haushalts‑Hack

Natürliche Hausmittel sparen Chemie und Geld. Unser Kollege Gregor aus München nutzt ausgepresste Zitronenschalen gegen Kalk in Küche und Bad und als Klarspüler‑Ersatz in der Spülmaschine.

Gregor, Application Portfolio Manager bei Consors Finanz, trinkt viel Tee. Jetzt im Winter ist vor allem frischer Ingwer-Zitronen-Tee für bessere Abwehrkräfte in seiner Kanne. Dabei bleibt eine Menge ausgedrückter Zitronenschalen übrig. Die landen bei Gregor allerdings keineswegs im Müll. „Ich nutze die Zitronenreste, um Kalk in der Küche oder im Bad zu beseitigen“, erzählt er. Teilweise landen die Schalen auch als Klarspüler-Ersatz im Besteckkorb der Spülmaschine. Der Münchner freut sich, chemische Reinigungsmittel gespart zu haben.

Gregor, ein Mitarbeiter von Consors Finanz, schaut lächelnd in die Kamera. Er trägt ein weißes Hemd und einen blauen Anzug-Sakko.
Gregor, Application Portfolio Manager bei Consors Finanz
Es ist eine Tasse Tee mit einer Zitronenscheibe zu erkennen. Im Hintergrund liegen weitere Zitronenscheiben und eine durchsichtige Teekanne.

So geht’s:

  • Zitronenschalen auf verkalkten Stellen kurz einwirken lassen, abwischen, nachspülen
  • In der Spülmaschine im Besteckkorb platzieren (Testlauf mit kleiner Ladung)

Effekt: Saubere Oberflächen, weniger Reinigungsmittel, Zweitnutzung statt Müll.

Strom vom Balkon: Sonnenenergie einfach nutzen

Mit Balkonkraftwerken lässt sich unkompliziert Solarstrom erzeugen – ideal für Mietwohnungen mit geeigneter Ausrichtung. Karun, Head of Business Excellence & Business Development bei Consors Finanz, hat sein System an einem Wochenende installiert und über eine refurbished bzw. generalüberholte Batterie den eigenproduzierten Strom zwischengepuffert.

Karun, Mitarbeitender von Consors Finanz, trägt eine Brille, weißes Hemd und blauen Anzug-Sakko und schaut lächelnd in die Kamera.
Karun, Head of Business Excellence & Business Development bei Consors Finanz

Karun aus NRW produziert seit dem vergangenen Jahr Strom mit dem eigenen Balkonkraftwerk. Sein großer Balkon in Süd-West-Richtung ist perfekt dafür geeignet. „Zusätzlich zu den zwei Modulen habe ich noch eine refurbishte, also wieder aufbereitete Batterie bestellt“, berichtet er. Damit kann er den ‚Balkonstrom‘ zwischenspeichern, den er zum Beispiel während seiner Arbeitszeit nicht sofort selbst nutzen kann.  

Das kleine Kraftwerk hat er gemeinsam mit einem Freund an einem Wochenende installiert. „Ganz so einfach wie beschrieben war´s aufgrund lokaler Gegebenheiten dann doch nicht, aber wir haben es im Endeffekt gut hingekriegt,“ erinnert er sich. Insgesamt hat der Essener für seine Anlage 1.500 Euro bezahlt. 200 Euro hat er als Fördergeld von der Stadt Essen erhalten. 2025 hat er mit dem Kraftwerk knapp 40 Prozent seines Strombedarfs über das Balkonkraftwerk gedeckt. „Ein Wert, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Ich war von maximal 25 Prozent ausgegangen“.

Ein Balkonkraftwerk ist an einem Balkon eines Hauses befestigt. Im Hintergrund ist ein Garten mit grünem Rasen.

Für Karun hat sich sein Ökoprojekt bereits doppelt gelohnt: Zum einen hat er seine Stromrechnung reduziert und zum anderen nutzt er saubere Energie aus Sonnenkraft. „Ich denke viel darüber nach, wie ich im Alltag nachhaltiger leben kann. Mit dem Gedanken, man selbst könne wenig bewirken, will ich mich nicht zufriedengeben“, sagt er.

Praxis‑Tipp: Vorab Hausordnung, Netzbetreiber‑Hinweise und Montagebedingungen checken

Effekt: Saubere Energie aus Sonne, mehr Unabhängigkeit, Kosten im Blick.

Einfach loslegen: Kleine Schritte, große Wirkung

Beispiele wie diese gibt es viele: Ein Wildbienenhotel im Garten bauen, ein Jobrad statt Dienstwagen nutzen, Kleidung tauschen statt neu kaufen oder zu Ökostrom wechseln. Mit solchen Aktionen kann jeder etwas verändern. Welche einfachen Nachhaltigkeits‑Tipps nutzt ihr im Alltag? Teilt eure Projekte mit uns unter diesem Post auf LinkedIn und inspiriert andere: 

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