• Das auto - nicht nur der deutschen liebstes kind

    Automobilbarometer 2017 – international

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Es gibt kaum ein Objekt, das so starke Emotionen weckt wie das Auto. Positive Gefühle derjenigen,
die es schön, faszinierend, unverzichtbar, praktisch oder unersetzlich finden. Negative Gefühle seitens der Menschen, die es für gefährlich, überflüssig, umweltschädlich, teuer und überholt halten.

Seit seiner Erfindung bietet das Automobil ein Experimentierfeld, das bis in unsere Zeit hinein grenzenlose Träume zulässt. Manche davon werden wahr, wie zum Beispiel der des selbstfahrenden Autos. Dennoch meldeten sich in den letzten Jahren auch Gegner des Automobils zu Wort – und zwar von allen Seiten: ob Umweltproblematik, Wirtschaftskrise, nicht enden wollende Skandale oder Verkehrsüberlastung in Großstädten. Der Druck ist vielfältig.

Gründe genug, den Standpunkt der Betroffenen zu untersuchen. Und das sind in erster Linie die Autofahrer. Die Ergebnisse dieser Studie sind absolut eindeutig. Ja, die Autofahrer lieben das Auto. Sie sind nicht bereit, darauf zu verzichten. Und diese „Liebe“ verteilt sich über den gesamten Globus hinweg.

Die große Zustimmung überrascht so manchen. Doch für die Autohersteller ist es eine Genugtuung
und eine Herausforderung zugleich. Denn was gibt es Schlimmeres als eine enttäuschte Liebe?

Teilnehmer der Studie
Befragt wurden 8.500 Verbraucher aus 15 Ländern (Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Mexiko, Polen, Portugal, Spanien, Südafrika, Türkei, USA).

Kommentierung
Prof. Dr. Carsten Röh, Professur für Automobilwirtschaft, Hochschule Landshut, kommentiert die Studienergebnisse aus wissenschaftlicher Sicht.


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