

Themen & Material der Studie 2026
Story-Starter für Blogtexte – kompakt, zitierfähig und direkt verwendbar
Die wichtigsten Botschaften der Verbraucher:innen auf einen Blick


- Die Generation 60+ hat die höchste Kaufkraft und sollte nicht ignoriert werden
- Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern Alltag
- Viele unterstützen ihre Familie finanziell und sind dabei in Sorge um sich selbst
- Onlinekauf ja, Algorithmen und personalisierte Werbung lieber nicht
4 Themen, die den Diskurs prägen
Über 25 Millionen Menschen in Deutschland sind 60 oder älter. Sie haben mehr Kaufkraft als die unter 30-Jährigen und das höchste Nettovermögen aller Altersgruppen. Trotzdem ignorieren Marken, Kampagnen und Medien diese Gruppe systematisch – oder sprechen sie mit Klischees an. Das Konsumbarometer 2026 liefert die Gegenfakten: Wer die Generation 60+ heute noch links liegen lässt, verschenkt den reichsten Konsumentenmarkt Europas.
- Übersicht zu den Grafiken:
Ein Drittel der deutschen Senior:innen entscheidet sich heute häufiger fürs Reparieren statt Neukaufen als noch vor zehn Jahren. 63 % haben bereits Gebrauchtwaren gekauft. Umweltfreundlichkeit gehört bei deutschen 60-Jährigen sogar zu den Top-3-Kaufkriterien. Während jüngere Generationen Nachhaltigkeit als neue Bewegung entdecken, ist sie für die Generation 60+ schlicht gelebter Alltag – geprägt von Eltern und Großeltern, die Wegwerfen nie als Option kannten. Keine Bewegung, kein Manifest. Einfach so aufgewachsen.
- Übersicht zu den Grafiken:
60 % der deutschen Senior:innen unterstützen ihre Kinder finanziell – beim Möbelkauf, bei Haushaltsgeräten, beim Aufbau von Ersparnissen. Für 66 % ist das keine Option, sondern Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig zweifeln viele, ob das eigene Ersparnis im Alter reicht – das Vertrauen ins Rentensystem ist gering. Eine Generation, die für andere einspringt, während sie selbst mit Unsicherheit lebt. Das heimliche Fundament der Familienfinanzen.
- Übersicht zu den Grafiken:
69 % der deutschen Senior:innen kaufen bereits online – Elektronik, Kleidung, Haushaltsgeräte. KI nutzen beim Einkauf gerade mal 7 %, nur 3 % bezeichnen sich als hypervernetzt. Diese Generation nutzt den E-Commerce – aber Algorithmen, personalisierte Werbung und Social Commerce lassen sie kalt. Sie kaufen online wie selbstverständlich, folgen dabei aber keinen digitalen Regeln. Eine Zielgruppe, die den Markt nutzt, ohne sich von ihm steuern zu lassen
- Übersicht zu den Grafiken:
Die Expertenstimme für Ihre Berichterstattung


Was der Handel gedanklich mitnehmen sollte, ist: Wer die Generation 60+ nur online oder nur stationär denkt, der verliert sie. Sie ist digital affin, gut informiert, sie sucht aber auch den Weg an den Point of Sales. Diese Generation kombiniert beide Kanäle souverän – und das erwartet sie auch vom Handel im Angebot.
Oliver Schurack, Head of Retail Financial Solutions, Consors Finanz
